Rekonfigurierbare Prozessmodule

Das Ziel dieses Lösungsbausteines ist die Entwicklung von technologisch rekonfigurierbaren und kapazitiv skalierbaren Prozessmodulen für variantenreiche mechatronische Mikroprodukte. Diese zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie einheitlich definierte Schnittstellen zu Querschnittsfunktionen aufweisen. Durch festgelegte Standards hinsichtlich Material- und Informationsflüssen kann der Austauschprozess einzelner Prozessmodule aufwandsarm und schnell durchgeführt werden, ohne andere Gestaltungobjekte und Bereiche reaktiv anpassen zu müssen.

Die Basis bilden  allgemeingültige Standardprozessmodule der Fertigung. Jedes Prozessmodul kann hierbei eine spezifische Fertigungstechnologie realisieren und steht somit repräsentativ für eine Familie gleichartiger Prozesse. Um einheitliche Schnittstellen zwischen Prozessmodulen sowie zu Querschnittsfunktionen definieren zu können, werden ebenfalls Produkte und Ressourcen vereinheitlicht, indem prozessorientierte Typfamilien gebildet werden. Das Ergebnis dieses Arbeitsschritts stellt ein so genanntes „Modular Construction Kit“ dar, das modularisierte Prozessschritte beinhaltet.