Fehlerresistentes, rekonfigurierbares Produktionssystem

Ziel dieses Lösungsbausteines ist die Entwicklung eines fehlerresistenten Produktionssystems, das eine Produkt- und Variantenvielfalt beherrschen kann, deren Ausprägung vor Inbetriebnahme nicht exakt bekannt ist. Basis ist die Entwicklung standardisierter Grundprozesse mit rekonfigurierbaren Fertigungs- und Logistikkomponenten. Wesentliches Ziel dabei sind kurze Anlernphasen und damit ein höchst wandlungsfähiger Einsatz von Mitarbeitern mit unterschiedlichen Arbeitsinhalten. Die Beherrschung der logistischen und qualitätssichernden Prozesse erleichtert eine problemlose Verlagerung der Produktionssysteme an unterschiedliche Fertigungsstandorte innerhalb des Unternehmens bei noch unbekannten Anforderungen an die Produkte und Komponenten. Somit ist ein wirtschaftlicher Kapazitätsausgleich möglich, ohne Mitarbeiter abgeben zu müssen und somit Know-how zu verlieren.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung mobiler und erweiterungsfähiger Qualitätssicherungssysteme zur Erfassung und Sicherung der Qualitätsstandards bei Lieferanten und eigengefertigten Komponenten. Damit soll es möglich sein, Prozess- und Qualitätsstandards bei Lieferanten sowie eigengefertigten Komponenten in Echtzeit auszuwerten. Sind definierte Eingriffsgrenzen erreicht, kann so sehr frühzeitig reagiert werden. Diese Prüfsysteme sind so zu konzipieren, dass sie integraler Bestandteil des Montagesystems werden. Damit können Fehler sofort und nicht erst am Ende des Prozesses aufgedeckt werden.