Mahr GmbH

Firma / Anschrift

Mahr GmbH
Carl-Mahr-Strasse 1
37073 Göttingen
www.mahr.com

Logo Mahr GmbH

Kontakt
 

Tel.: +49 551 707 3800
Mail: info [at] mahr [dot] de

Branche

Maschinenbau, Herstellung und Vertrieb von Feinmess- und Prüfgeräten sowie Präzisionswerkzeugen und -maschinen (VDMA-Fachgruppe Präzisionswerkzeuge)

Produkte

Präzisionswerkzeuge und -maschinen zum Messen und Prüfen von
Längen-, Oberflächen- und Formgenauigkeiten an kubischen und rota­torischen Bauteilen aller Industriebranchen, Präzisionskugellager

Zielstellung

Die aktuelle Wirtschaftskrise zeigt in besonderer Weise die Anfälligkeit der bisherigen Strukturen. Die weltweiten Märkte verlangen verkürzte Lieferzeiten und höhere Innovationsgeschwindigkeiten. Abfrageschwankungen gehen sowohl in positiver wie negativer Richtung über die bisher gekannten Spannweiten hinaus. Dies verkürzt die ohnehin knappen Planungszeiträume. Die vorhandenen Prozesse in der Planung, Steuerung, Abwicklung, Produktion und Logistik sind zwar robust und flexibel aber nicht wandlungsfähig, sondern starr und träge. Dies führt im Unternehmen zunehmend zu reaktivem Verhalten und einer Hands-on-Mentalität, welches die quantitativen und qualitativen Messgrößen negativ beeinflusst.
Für den Markterfolg gewinnen auch die betriebsinternen Abwicklungsprozesse immer größere Bedeutung. Reichte in der der Vergangenheit die Stabilität, Robustheit und Flexibilität der Prozesse aus, so wird in Zukunft die sichere Wandlungsfähigkeit und schnelle Anpassungsfähigkeit auf neue Kundenanforderungen, neue Produkte, neue Märkte und neue Abläufe der Prozesse ein Erfolgsfaktor auf dem Weltmarkt sein, um die Wettbewerbsfähigkeit von Mahr zu sichern. In dem Verbundprojekt strebt Mahr daher die Gestaltung einer wandlungsförderlichen Prozessarchitektur auf der Planungs- und Durchführungsebene an, um so die äußeren dynamischen Einflussfaktoren aktiv als Wandlungstreiber in die Unternehmensprozesse zu integrieren.

Arbeitsschwer­punkte

Drei Schwerpunkte werden vertiefend von Mahr in dem Projekt bearbeitet. Erstens werden „Rekonfigurierbare Prozessmodule“ entwickelt und implementiert. Zweitens wird durch die „Agile Zeitwirtschaft“ die Basis geschaffen, um eine verkürzte Planung von Kapazitäten trotz unscharfer Informationen zu ermöglichen. Drittens wird das spezifische Zusammenwirken verschiedener Lösungsbausteine untersucht, um daraus Gestaltungsrichtlinien einer wandlungsförderlichen Prozessarchitektur abzuleiten.